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18.03.2009, 18:09
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#1 (permalink)
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Phönix
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Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis....
3700 Jahre bevor die Zeit, die wir als den Galaktischen Bürgerkrieg kennen anbrach, in dem sich eine kleine Gruppe Rebellen gegen ein fast allmächtiges Imperium stellte, war eine Zeit, in der die Alte Republik eine schwere Prüfung zu meistern hatte.
Das mächtige Sith Empire hatte sich im Verborgenen geformt und viele System erobert. Auch einige Kernwelten wie z.b. Bothan waren an die Invasoren gefallen.
Die Jedi und die Flotte der Republik stellten sich erbittert gegen die Angriff, doch letztendlich blieb der Republik keine Wahl. Nachdem Coruscant belagert wurde, ergab sie sich und verlor einen Teil ihres Einflussbereiches.
Viele gaben den Jedi die Schuld und so setzten sich jene ab, um im Exil weiterhin der Republik zu dienen. Das Sith Empire und die Republik lebten von nun an in einem Zustand, der auch als der Große Kalte Krieg bekannt wurde, mehr oder weniger friedlich nebeneinander.
Die Führer der Sith waren zufrieden mit ihrem Erfolg, jedoch betraf dies nicht alle ihrer Untergegeben… es gab etliche Sith Lords, aber auch gefallene Jedi, welche sich von ihren alten Führern hintergangen fühlten, welche sich immer wieder in Konflikte begaben und Anhänger um sich scharten, um ihre alten Feinde oder Führer zu bekämpfen.
Somit gab es in der ganzen Galaxie enorme Anspannungen und Konfliktherde, niemand konnte klare Grenzen ziehen.
Eine Zeit, in der es schwer war schwarz und weiß zu trennen.
Eine Zeit, in der die Schicksale einzelner oft untergingen…
Geändert von Caitlin (18.03.2009 um 20:36 Uhr).
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28.03.2009, 22:07
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#2 (permalink)
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Phönix
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Tag 1, 11:00 Galaktische Standart Zeit, Coruscant
Yosch Rendra
Coruscant, Zentrum der Republik. Seit er den Stadtplaneten vor 14 Jahren das erste Mal gesehen hatte, war er von diesem Anblick beeindruckt und freute sich immer darauf, den Planeten aus dem Orbit zu beobachten. Das Schiff der KDY, welches er steuerte, war ein recht neues Modell, nicht größer als ein ziviler Kleinfrachter, jedoch groß genug um zwei bis sechs Personen über längere Zeit zu versorgen. Die Jedi hatten eine Reihe dieser Schiffe erhalten, um im Krieg gegen die Sith unabhängiger zu sein und auch außerhalb der Republikanischen Flotten arbeiten zu können. Doch nun war der Krieg vorbei, ein unsicherer Frieden. Und eine Handvoll Kernwelten lag auch im Einfluss der Sith, jedoch gab es Tage im Krieg, an denen mancher befürchtete, die Republik würde vernichtet werden.
„Das deutlichste Zeichen, dass der Frieden mehr als nur unsicher zu sein scheint…“
Noram Than deutete auf die Silhouetten die über den Polen Coruscants kreisten: über 200 Großkampfschiffe, und dies war nur ein kleiner Teil der Flotte, welche sich im ganzen Sektor befand.
„Befürchtet ihr, dass die Sith bald erneut zugeschlagen, Meister?“ Yosch wirkte unsicher, der Krieg hatte Millionen Leben gekostet auf Beiden Seiten. Hätte die Republik nicht in den letzten Monate einige Siege davontragen können, wären es wohl sehr bald etliche mehr geworden.
„Wir werden sehen. Die Zukunft ist ungewiss, der Senat und der Hohe Rat werden alles daran setzen, den Frieden zu erhalten und die unterdrückten Welten zu befreien. Solange ist es unsere Aufgabe der Macht zu dienen. Vertraue dem Willen der Macht und wir werden bald erfahren, was die Sith planen.“ Noram Than lächelte seinem Padawan aufmunternd zu. Sie waren seit einigen Monaten durch die Galaxy geflogen und hatten an vielen Brennpunkten des Krieges teilgenommen, indem sie zusammen mit anderen Jedi gegen Sith kämpften oder den Flotten Hilfe leisteten, in dem sie eine Werft der Sith lahmgelegt hatten. Yosch hatte viel vom Krieg gesehen, und er musste sich eingestehen, dass die Zeit des Krieges ihn enorm schnell hat lernen lassen. Er hatte seine Kraft und seine Wahrnehmung der Macht vervielfacht. So weit sogar, dass er sich sicher war, viele Jahre früher zum Jedi Ritter ernannt zu werden als er ursprünglich erwartet hatte.
Die Com Anzeige blinkte auf. Yosch öffnete die Frequenz.
„Jedi 713, Sie haben Landeerlaubnis in Dock 17, Anflugvektor wird übermittelt, bestätigen Sie.“
„Verstanden, Coruscant Control, Jedi 713 Ende.“
Noram nickte Yosch zu und zog sich in die hinteren Teil des Schiffes zurück, um die Ausrüstung vorzubereiten. Yosch gab die Anflugroute in den Computer ein und ließ das Schiff durch die Wolken der Stadt gleiten. Vereinzelt sah er immer wieder Spuren des letzten Angriffs der Sith auf die Stadt, doch das meiste wurde schnell behoben; allein deswegen, um der Bevölkerung eine Illusion der Sicherheit zu gewähren. Kurz vor der Landung übernahm er wieder die Steuerung und landete in der Andockbucht. Wartungsmannschaften warteten schon darauf das Schiff Inspektionen und Reparaturen zu unterziehen. Yosch schaltete die Systeme ab und ging zum Ausgang, Noram wartete schon mit dem Gepäck und lächelte seinem Padawan zu.
„Es wird schön sein, wieder auf einem Planeten zu schlafen.“
„Das stimmt, Meister, ich selbst freue mich meine Studien im Tempel weiterzuführen.“
Norams blick wurde ernst.
„Hüte dich vor deinem Eifer, mein junger Padawan, du hast Fortschritte gemacht, viele der Schüler waren im Krieg beteiligt. Dein Umgang mit dem Lichtschwert ist meisterhaft, du wirst dich nun wieder mehr den einfachen Studien widmen müssen. Aber heute und morgen werde ich dir keine Aufgaben geben. Du hast dir eine Pause verdient.“
„Ich danke Euch, Meister, ich werde mich hüten...“
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28.03.2009, 22:57
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#3 (permalink)
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Eulenküken (Jurimon)
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Zufrieden über den Verlauf der letzten Debatte des Senats, in welcher die Stimmung sich zusehends aufgeheizt hatte und nicht wenige Senatoren sich gegenseitig geradezu niederzubrüllen versucht hatten, schritt die Botschafterin Mandalores über die verbleibende Brücke, die sie von ihrem Ziel trennte.
Man konnte sich nicht darüber einig werden, wie die Republik zu ihrem Heimatplaneten nun stand. Kaum verwunderlich, hatte jener sich doch in den letzten Jahren und Jahrzehnten erfolgreich allen Versuchen widersetzt, ihn zu einem Beitritt zu bewegen. Schon immer tat sich ihr Volk schwer damit, sich einer Seite des nunmehr nur noch unter der Oberfläche schwelenden Krieges zwischen dem Imperium der Sith und der Republik auf Dauer zuzuwenden. Der Herrscher Mandalore mochte es Neutralität nennen, die meisten Senatoren nannten es Taktieren. Es dürfte sich nur noch um eine Frage der Zeit handeln, wann man sie mit ausgesuchter Höflichkeit, doch nicht weniger bestimmt, zum Verlassen des Stadtplaneten auffordern würde. Und wenn dieser Zeitpunkt gekommen wäre, hätten sich ihre Pläne endlich erfüllt. Jedem Volk stand es zu, auch als Nichtmitglied der Republik zumindest Botschafter nach Coruscant zu entsenden und nur jenen Planeten, die als feindlich eingestuft wurden, war dieses Recht verwehrt. Sobald sie also weggeschickt würde, dürfte es ein Leichtes werden, den Mandalore zu einer Allianz mit dem Imperator zu bewegen. Einen solchen Schlag ins Gesicht würde er sich nicht bieten lassen und somit wäre ein weiter, nebenbei sehr schlagkräftiger Planet ohne Kampf den Sith in die Hände gefallen. Freiwillig. Ihr Ansehen beim Imperator würde jedenfalls durch diesen Sieg steigen.
Auch der momentan herrschende, angespannte Friede zwischen den beiden Großmächten der Galaxie stellte kaum mehr dar, als eine bloße Illusion. Eine Illusion, der sich die einfachen Wesen zu gerne hingaben, um zu sehen, dass jeder Friede nichts als Lüge sein konnte.
Mit leisem Zischen öffnete sich die Tür zu ihrem Quartier in jenem Viertel, das überwiegend von Senatoren, Botschaftern und anderen politischen Würdenträgern bewohnt wurde, die sich hier fernab ihrer Heimatwelten aufhalten mussten. Maunzend kam ihr sogleich eine große, getigerte Hauskatze entgegen. Ebenso Teil ihrer Tarnung, wie der sich auf einem Balkon ausdehnende Garten, brachte sie dem Tier keine Zuneigung entgegen. Mit einem etwas größeren Schritt überwand sie das lebende Hindernis und zog sich in den angrenzenden Raum zurück. Neben einem prunkvollen, mit Vorhängen abgehängten Bett und mehreren wuchtigen Schränken fanden sich hier überwiegend Regale, gefüllt mit uralten Büchern. Tatsächlich ihre einzige Leidenschaft, sammelte sie die Werke aus Papier und Pergament schon seit langen Jahren. Viele davon enthielten längst vergangenes Wissen, das bestenfalls nur noch als Stoff für Legenden diente. Hier, so offen und für jeden möglichen Besucher sichtbar, handelte es sich selbstverständlich nur um Literatur, die man vorzeigen konnte. Die gefährlichen, wenig vorzeigbaren Exemplare fanden sich in ihrem eigentlichen Domizil auf Korriban, wo sich niemand an solchen Schriften stören würde.
Blass lächelnd ließ Botschafterin Ayanka Oldwen sich schließlich in der Mitte des Raumes auf dem Boden nieder, die Beine gekreuzt und die Hände sacht auf den Knien ruhend. In stummer Meditation versunken durchlebte sie nochmals die Ereignisse der vergangenen Senatssitzung, analysierte jedes Wort der Beteiligten und auch ihre eigenen Vorträge. Später, das natürliche Licht des Tages wurde schon durch das stete Leuchten von abertausenden Lichtern der niemals schlafenden Stadt ersetzt, erhob sie sich wieder. Mit charakteristischem Zischen flammte nur einen Wimpernschlag später die scharlachrote Klinge eines Lichtschwertes auf. Ein wildes Lächeln auf den Lippen bewegte sich die Sith durch den Raum, völlig aufgehend in den seit frühester Kindheit täglich trainierten Sequenzen. Rotes Leuchten flackerte durch das Halbdunkel, und erlosch erst spät in der Nacht.
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Wer in der Nacht in den verstaubten Winkeln seines Geistes träumt,
erwacht am Tag und findet nichts als Leere;
aber die Träumer des Tages sind gefährliche Menschen,
denn sie können ihren Traum mit offenen Augen spielen
und ihn möglich machen.

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30.03.2009, 21:29
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#4 (permalink)
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Phönix
Registriert seit: 11.06.2006
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Tag 2, 09:00 Galaktische Standart Zeit, Coruscant
„Yosch!“ Er kannte diese Stimme, verschlafen öffnete er seine Augen. „Kentara!“ Er Sprang auf und umarmte die junge Twi`lek Frau. Kentara war in etwa genauso alt wie Yosch und die beiden waren in der selben Gruppe Jünglinge gewesen als ihre Ausbildung begann und nun befanden sie sich seid Jahren als Padawan bei ihren Meistern. Kentaras Zwillingsschwester Thora, war jedoch niemals von einem Meister Angenommen worden und diente nun als Heilerin im Jedi Service Corp. Die Freundschaft der Drei hatte diese Tatsache jedoch nie etwas angetan. Wie immer trug Kentara sehr enge, aufreizende Kleidung und ebenfalls wie immer versuchte Yosch mit aller Kraft über diese Tatsache hinwegzusehen und nicht tief rot anzulaufen.
„Schön dich zu sehen!“ Yosch freute sich wirklich, Kentara war ebenfalls lange Zeit im Krieg gewesen und Yosch konnte ihr neue Kraft spüren, aber auch ihren Kummer der sich irgendwo in ihrer Seele befand. Von den Jedi wurde erwartet sich von Gefühlen loszulösen, sich nicht kontrollieren zu lassen. Doch grade in solchen Zeiten war dies eine schwere Prüfung für einen Padawan. Er lächelte ihr aufmunternd zu und tastet mit der Macht nach ihr. Sie zog sich jedoch seinen Tastversuchen zurück und verschloss ihren Geist.
„Möchtest du reden oder…?“ Es gab ein Geheimnis das sie teilen und auch vor den Jedi und ihren Meistern versteckten, er würde es nicht aussprechen aber sie würde wissen was gemeint ist.
„Nein Yosch, nicht jetzt. Ich bin hier weil der Rat uns Botengänge auferlegt hat. Wir sollen die Botschafter von ein paar Dutzend Systemen und Planeten in den Jedi Tempel einladen, sie sollen einen Eindruck der Jedi vermittelt bekommen, es geht um Politik. Die Republik will stärke Zeigen…“
„Dann sollen sie die Flotten und Werfen Zeigen…“
„Das tun sie schon, aber der Feind benutzt die Macht, also wollen sie auch Zeigen das wir es auch tun… in der Hoffnung einige der System zu überzeugen sich der Republik anzuschließen. Hier ist die Liste von deinen Botschaftern…“ Sie reichte ihm ein Datapad und er überflog es flüchtig…
Trios Char`romms von Thelderan, Nuuvu Tschu von Bespin, Kiron Tors von Hapes, Ayanka Oldwen von Mandalore.
Er seufzte, er hatte gehofft ein wenig Ruhe zu finden… nun denn…
„Sprechen wir uns heute Abend?“ die Frage der Twi’lek riss ihn aus seinen Gedanken.
„Natürlich! Ich will hören wie es dir und Meister Tesch erging!“
„Dann bis später!“ Sie lachte und eilte aus seinem Zimmer, natürlich nicht ohne nochmal betonend ihren Körper zur Schau zu stellen, irgendwie taten das einfach alle Twi’lek, auch Jedi… er musste lernen damit klarzukommen und nicht immer zu erröten… Er nahm sich dies als Persönliches Ziel während er sich auf den Weg zu einem Shuttle machte…
Geändert von Curion Elsanar (30.03.2009 um 21:34 Uhr).
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30.03.2009, 22:35
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#5 (permalink)
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Adler
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„Endlich Coruscant Raumhafen Beta c18. Hey Zorka schick die Ladungsliste und die Einfuhrerlaubnis an die Handelsgilde und an die Coruscantsecurity“ Rief Daken dem Twi'lek zu. „H-Hoffentlich werden wir nicht Geschnappt!“ Daken Ging zum Sinkflug auf die Landeplattform über und schaute rüber zu dem dritten Passagier . „Elender Neimoidianer. Wegen den paar Killer sticks die wir schmuggeln machst du dir schon in die Hose! Hättest damals schon mit Zorka und mir unterwegs sein müssen als wir mit vier Tonnen Glitzeryll erwischt wurden. Erinnerst dich noch als wir 2 Monate am stück von den Kopfgeldjägern verfolgt wurden?“ „Verdammt das war aber auch knapp! Ohne deinen Dug Freund wären wir warscheinlich geschnappt worden” Daken ging in seine Kabine und packte seine “Jedi-Kräfte” ein und öffnete darauf die Verladerampe beim landen. Nach einem Prüfendem Blick nach unten rief er ins Cockpit „Scheint alles sicher zu sein, geh runter Zorka“ Kurz nach dem verladen der Waren machte es sich Daken in einer Bar auf Coruscant gemütlich und nippte an seinem Corellianischem Ale. Starrte hinnaus auf die riesigen Gebäude der Reichen und Senatoren und stellte sich vor wie es so wäre in solchem Luxus zu Leben.
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31.03.2009, 00:49
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#6 (permalink)
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Registriert seit: 25.01.2009
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Saul lief, wie so oft, durch eine ebene von Coruscant nahe der Obersten Ebene, denn er wollte heute die Sonne sehen. Sein leben war nie einfach, zwischen der Kriminalität in Coruscant, und den Jedi, die ihn nicht so schnell vergaßen. Vor wenigen tagen erst musste er einige Umwege laufen, denn mal wieder war ein Jedi auf der suche nach Spionen. Saul trauerte immer noch den tagen her, als er ein Jedi war, aber die Vergangenheit ist nun mal genau das. Verdammt seien die korrupten Senatoren, und verdammt seien auch die Jedi, die sich ohne beweise gegen ihn richteten. HALT! Wut bringt nichts, denn sie wird nichts an der Situation ändern.
Tief in Gedanken vertieft, bemerkte Saul die zwei Wachen nicht, die ihm in den weg traten, als er den letzten Aufzug zur Oberflaesche betreten wollte. Sie riefen irgendwas, aber Saul, in seinen Gedanken vertieft, war es egal was sie sagten. Er wollte sie eigentlich nur überreden aus dem weg zu gehen, doch in seinen Gedanken erinnerten sie ihn an die Verräter, die Mörder des Senators,und ohne groß darüber nach zu denken, gab er ihnen einen kleinen Machtstoß, und beide fielen über die Seite in den tot. Saul bemerkte nicht einmal, das er Mord begangen hatte. Er nahm den Aufzug nach oben und trat heraus.
Erst die Sonne entzog Saul seinen finsteren Gedanken, und ploetzlich war sich Saul bewusst, was er getan hatte...
Geändert von Darius Vallar (31.03.2009 um 00:54 Uhr).
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31.03.2009, 08:00
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#7 (permalink)
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Eulenküken (Jurimon)
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Viele Wachleute waren dieser Tage unterwegs, die meisten durch den Senat zusätzlich angeheuerte private Sicherheitsunternehmen, die gewöhnlich eher den Schutz einzelner reicher Händler oder deren Lager, Schiffe oder Häuser gegen gutes Geld übernahmen. Doch auch die Republik zahlte nicht schlecht, so galt es schließlich, der bürgerlichen Schicht Coruscants ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln... und die im Verlauf des Krieges geradezu aufblühende Kriminalität wieder einzudämmen. Sicher gab sich niemand tatsächlich der Illusion hin, dass die unteren Ebenen des Stadtplaneten jemals etwas anders sein würden, als ein Umschlagplatz illegaler Waren und Dienstleistungen. Denn gleich, wie die Sonne die Oberfläche niemals erreichte, so erreichte auch kaum einer der Sicherheitstrupps jemals den Grund dieses Sumpfes. Die Reichen und Mächtigen wiederum ignorierten geflissentlich, was sich weit unter ihnen abspielte... so lange es nur ihrem Geldbeutel Nutzen brachte und sie nicht persönlich mit den dort lebenden Subjekten zu tun haben mussten.
"Hey... ihr da drüben!" rief der Wirt der Hafenspelunke dem jungen Mann und seinen Gefährten zu. "Ja, ich meine euch. Kommt mal rüber..." Ein Lächeln, nahezu ebenso schmierig, wie seine abgetragene Schürze, galt den Neuankömmlingen. Doch was er von den Frachterpiloten wollte, würden jene vermutlich nicht mehr erfahren, denn das Eintreffen einer Gruppe Sicherheitsleute im Schlepptau eines sehr offiziell aussehenden Zollbeamten sorgte dafür, dass der Wirt sich schnellstmöglich daran machte, mit einem Putztuch Gläser zu polieren. Es war fraglich, ob das Glas oder der Lumpen dadurch an Sauberkeit gewann.
Indessen sah der für den Raumhafen Beta C18 zuständige Zollinspektor sich suchend im Raum um. Natürlich waren bei seinem Eintreffen die meisten Anwesenden schlagartig dem Beispiel des Wirts gefolgt und nun mit betont unauffälligen Dingen beschäftigt. Zwar war der Geräuschpegel der Bar kaum gesunken, doch die Stimmung hatte sich verändert. Wachsamkeit herrschte vor und viele blickten vorsichtig lauernd oder bangend zu der Gruppe an der Tür, in der Hoffnung, dass der Beamte nicht auf der Suche nach ihnen war. Für viele wurde diese Hoffnung nicht enttäuscht... denn Zollinspektor Sinnead Borgyl deutete mit knappem Winken auf den jungen Kerl, den gerade noch der Wirt angesprochen hatte, und ging selbst auf jenen zu.
Einige Ebenen weiter oben, wo man die Sonne zumindest manchmal zwischen den höheren Gebäuden aufblitzen sehen konnte, traten zwei weitere Wachleute ihren Dienst an. Sie hätten hier am Aufzug ihre Kollegen von der Frühschicht ablösen sollen, konnten jedoch schon von weitem sehen, dass niemand den Zugang zur Landeplattform bewachte. "Typisch, die drücken sich mal wieder um ihren Dienst," lachte der jüngere Wachmann. Der ältere schüttelte den Kopf und wirkte eher verärgert und eine Spur misstrauisch, als erheitert. Im Gegensatz zu den meisten erst kürzlich angeworbenen Jungspunden nahm er seine Aufgabe mehr als ernst und obwohl jene, die sie hätten ablösen sollen, ebenso gut in einer Bar sitzen könnten, sah er sich in der Umgebung des Aufzugs nach Spuren eines Kampfes um. Zumindest zeigte sein jüngerer Kollege gewisses Interesse... und kontrollierte den Aufzug nach sichtbaren Beschädigungen. Beide wurden nicht fündig, so meldeten sie der Zentrale nur, dass sie niemanden angetroffen hatten. Zwei weitere Wachleute wurden ausgeschickt, um sich oben auf der Plattform zu versichern, dass alles in Ordnung war. Mit gezogenen Waffen, denn man konnte dieser Tage nie wissen, was an der nächsten Ecke lauerte, betraten sie die Landeplattform und hielten nach Eindringlingen Ausschau.
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Wer in der Nacht in den verstaubten Winkeln seines Geistes träumt,
erwacht am Tag und findet nichts als Leere;
aber die Träumer des Tages sind gefährliche Menschen,
denn sie können ihren Traum mit offenen Augen spielen
und ihn möglich machen.

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31.03.2009, 08:44
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#8 (permalink)
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Eulenküken (Jurimon)
Registriert seit: 02.12.2006
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Beiträge: 2.093
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Über einen Stapel Unterlagen gebeugt war die Botschafterin im Augenblick angestrengter mit der Aufgabe beschäftigt, den aufsteigenden Zorn im Zaum zu halten und zurückzudrängen, als mit der Sichtung der Unterlagen. Sie hatte besseres zu tun, als sich mit irgendwelchen inhaltslosen Schreiben hirnloser Bürokraten zu beschäftigen. Trotzdem erforderten die Aufgaben eines Botschafters auch diese Tätigkeiten, so kämpfte sie also abermals um Selbstbeherrschung und hielt sich erfolgreich davon ab, die Dokumente betreffend der Anpassung uralter Handelsverträge mittels eines unkontrollierten Ausbruchs der Macht zu Asche zerfallen zu lassen. Stattdessen starrte sie feindselig auf das Datapad und widmete sich wieder den Klauseln und Paragraphen, sich eisern dazu zwingend, ihre Aufmerksamkeit allein auf diese Aufgabe zu konzentrieren. Je schneller diese lästige Pflicht erledigt wäre, desto schneller könnte sie sich ihren eigentlichen Plänen widmen und ein Treffen zwischen dem Schmugglern und ihrem Kontaktmann organisieren, die genau diesen Handelsvertrag in ihrem Auftrag ständig brachen. Es war an der Zeit, ihnen einen letzten Frachtflug aufzugeben, bei dem sie verhaftet würden und damit ein Weiteres zu den Spannungen und dem Misstrauen gegenüber Mandalore beitragen könnten. Natürlich wussten diese Marionetten nicht, wer an ihren Fäden zog... Schmuggler wie Kontaktperson waren der Meinung, für einen hohen Repräsentanten auf Mandalore selbst tätig zu sein. Und genau das würden sie auch aussagen, sobald sie verhaftet würden, ihre mangelnde Loyalität war durchaus eingeplant.
Ein Piepsen machte sie einige Seiten trockener Lektüre später darauf aufmerksam, dass jemand an der Tür war. Praktisch ohne darüber nachzudenken setzte sie ein höfliches Diplomatenlächeln auf und hüllte sich ein wenig fester in die Illusion, die sie als nur schwach begabt und in der Machtnutzung nicht ausgebildet erscheinen ließ... und die vor allem das verräterische Toben der dunklen Seite maskierte. Mit einem leisen "Herein," veranlasste sie die Tür dazu, sich zu öffnen, während sie sich erhob und den Raum durchquerte. Im Gegensatz zu den übrigen Botschaftern verfügte sie über nur wenige Bedienstete, die sich auch kaum jemals in ihren privaten Räumen aufhielten. Was andere als Zeichen der Bescheidenheit ansahen, war tatsächlich ein reines Gebot der Notwendigkeit. Die Gefahr, dass diese mehr sahen oder entdeckten, als sie wissen sollten, war zu groß.
So begrüßte sie den Besucher also persönlich, der sich als junger Mann Anfang zwanzig herausstellte, der durch den langen, schmalen Zopf als Jedi-Padawan ausgewiesen wurde. Ein Blick an dem Jungen vorbei zeigte einen leeren Gang anstelle mehrerer Ritter oder Meister, so dass ihr freundliches Lächeln erhalten blieb. "Wie kann ich euch behilflich sein?" fragte sie nach einer kurzen Begrüßung und bedeutete dem Padawan einzutreten.
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31.03.2009, 10:10
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#9 (permalink)
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Registriert seit: 25.01.2009
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Saul bemerkte die Wachen, die auf ihn zukamen sofort. Er wusste, das sie ihn festnehmen wuerden, und wenn sie seine Lichtschwerter finden wuerden, wuerde es nicht lange dauern bis einige Jedi Ritter ihn verhoeren wuerden. Fuer was er nur wenige Minuten zuvor getan hatte, wuerde er sich ergeben...doch diese Wut! So stark, Saul konnte nur noch an Rache denken. Doch anstatt sich dieser Wut zu unterwerfen, fokusierte Saul seine gedanken, um einen Mittelweg zu finden. Er konnte nicht jeden Menschen manipulieren, und irgendwann wuerde es auffallen, das er ein jedi ist. Jedoch wollte Saul nicht die Wachen umbringen.
Das sanfte geraeusch der Aufzugs Tuer war die einzige warnung die Saul hatte, bevor 2 Wachen aus dem Aufzug tratten, der sich hinter Saul befand. Die beiden sahen Saul, und oeffneten sofort das Feuer. Auch die beiden anderen Wachen eroeffneten darauf das Feuer. Zum Handeln gezwungen, zog Saul eines seiner Lichtschwerter, um die Blasterschuesse abzuwehren. Daraufhin rannte Saul mit einer von der Macht verstaerkten geschwindigkeit auf die beiden Wachen der Oberflaesche zu, und mit ein paar schnellen Schlaegen machte er beide Kampfunfaehig, loeschte sein Lichtschwert,und rannte dann weiter, bis er um eine Ecke kam, wo er in der Menschenmasse verschwand.
Doch Saul bemerkte die kleine Sith-Spionagedrone nicht, die alles aufgezeichnet hatte und ihn weiterhin verfolgte.
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31.03.2009, 12:49
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#10 (permalink)
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Phönix
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Tag 2, 11:30 Galaktische Standart Zeit, Coruscant
Yosch verbeugte sich vor der Botschafterin und nutze die Sekunde um sich zu sammeln, er hatte nich erwartet das sie selbst die Tür öffnete, hatte sie jedoch dank der Holo aufnahme aus der Akte sofort erkannt. Er trat langsam ein und sowie sich die Tür geschlossen hatte ergriff er das Wort.
"Habt dank Botschafterin Oldwen, ich bin Yosch Rendra, Jedi Padawan. Der Hohe Rat schickt mich zu euch mit einer Einladung." Er lächelte der Frau zu und musterte sie schnell. Sie war vieleicht ende 20, höchstens 30, sehr Hübsch und wirkte auf den ersten Blick zu jung für eine hohe Politikerin. Jedoch hatte sie einen solchen Blick der besagte das sie mehr wüsste als alle anderen. Ein Blick wie Yosch ihn schön öfters bei Politikern gesehen hatten. Er lies seine Machtsinne tasten, nicht um in den Geist der Botschafterin einzudringen, der kleinste fehler würde bei einem starken Geist misstrauen erregen und die meisten Politiker waren starke Geister. Was er troz allem sofort spürte war ihre empfänglichkeit für die Macht, nicht sehr stark und sie war wenn überhaupt nur flüchtig ausgebildet, genug vieleicht um ein wenig mehr einfluss in ihrem Beruf zu erhalten. Dies könnte natürlich ein Grund sein warum sie in so jungen Jahren schon einen solch wichtigen Botschafterposten innen hatte. Wäre sie in der Republik geboren wäre sie vermutlich in den Jedi Service Corp aufgenommen worden. Die Wohnung war normal eingerichtet und es gab zu Yosch verwunderung keine Bediensteten, dies würde auch erklären warum die Frau selbst die Tür geöffnet hatte. Hatte er bei den anderen drei das übliche geprotze und zur schau stellen von Macht und einfluss erlebt, so wirkte diese Frau auf den ersten Blick ein wenig Menschlicher, natürlich strahlte auch sie selbstsicherheit und stärke aus aber er fühlte sich hier dennoch wohl. Irgendwas in seinem hinterkopf kribbelte, als hätte er irgendetwas übersehen, etwas das ihn vieleicht bedrohen könnte? Er tastet noch einmal mit der Macht und da bemerkte er es! In der Wohnung war ein weiteres kleines Lebewesen! Ein Haustier vermutlich von der Größe her, er vermutete ein kleiner Hund oder eine Katze, eventuell auch ein Kragh. Innerlich erleichtert wartete er nun auf eine reaktion der Botschafterin.
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