Ich habe ganz eindeutig zu viele Lieblinge und noch viel mehr, die ich auch noch toll finde... aber ein paar davon sind:
Nicht aus einem Buch und obwohl ich die Serie inzwischen wirklich nicht mehr schauen kann, ohne den Kopf zu schütteln -
Xena. Ja, ihr dürft ruhig lachen^^ Xena war meine große Heldin und Vorbild aus der Teenagerzeit und das Wissen, dass ich natürlich niemals eine Kriegerin würde werden können, war einfach nur fürchterlich, zumal ich mich für ernstlich verrückt hielt, das wirklich zu wollen. Das war bevor ich Rollenspiel entdeckt habe und gesehen habe, dass es tausende solcher Verrückte gibt. *g* Übrigens auch der einzige gute Charakter, für den ich wirklich jemals geschwärmt habe.
Dann wäre da
Bellatrix Lestrange, wobei ich nicht einmal genau sagen kann, warum die mich so begeistert. Ich finde solche Selbstaufgabe irgendwie faszinierend, obwohl - oder vielleicht gerade weil - ich selbst dazu niemals in der Lage wäre. Außerdem ist sie so schön verrückt-böse.
Ob ich
Darth Sidious oder
Darth Bane cooler finde, kann ich mich nicht so richtig entscheiden. Die haben beide was für sich, wobei ich ein wenig mehr in Richtung Bane tendiere. Sidious hat zwar das Ziel des Ordens erreicht, aber Bane hat mit der schwächlichen Bruderschaft aufgeräumt.
Jetzt darf Annika sich wieder ekeln, der nächste ist
Malus Darkblade. Der Kerl ist für mich der Inbegriff von chaotisch-böse und seine Intrigen sind einfach umwerfend gut. Außerdem ist es auch ein ziemlicher Anti-Held... man kann ihn nicht direkt erfolglos nennen, aber so richtig gut steht er am Ende der Bände trotzdem nie da.
Auch aus keinem Buch, sondern ein lotgd-Chara, aber ich liebe
Setesh einfach. Mit großem Abstand der am glaubhaftesten dargestellteste Dämon, den ich kenne. Er ist nahezu unbesiegbar und unkaputtbar, was im RP normalerweise ziemlich frustrierend sein sollte - aber er stellt das derart gut dar, dass es mich überhaupt nicht stört. (Und jah, der Spieler weiß, dass ich so für seinen Chara schwärme^^)
Zwei Figuren, die untrennbar zusammen gehören... "Nun gut, wer bist du denn?" - "Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und doch das Gute schafft."
Faust und
Mephisto sind eigentlich ziemlich unschlagbar. Der eine, weil er einfach nie genug wissen, erfahren und erleben kann, und der andere als herrlich-böser Verführer zu Laster und Übel.
MacBeth hat es mir auch sehr angetan, seine Geschichte ist einfach zu tragisch. Vom beliebten Heerführer zu einem guten König... zu einem Tyrannen, der schließlich vernichtet wird. Und das tragischste daran ist noch, dass nicht er der wirklich Böse ist, sondern seine Frau, die ihn gegen alle seine Zweifel zu immer mehr überredet.
Und... erm... ich glaube, ich höre jetzt auf, auch wenn mir noch einige mehr einfallen würden.
